Veranstaltungen, Artikel und allgemeine Informationen
Die Auswahl und Inhalte der nachfolgenden Veranstaltungen, Artikel und Hinweise sind keine Meinungsäußerungen des DBSH Niedersachsen. Sie dienen der Information, sind Einladungen für Fachkräfte und sollen zur Diskussion einladen. Ihre Anregungen und Veranstaltungshinweise sind uns willkommen. Forschung für die Soziale Arbeit in Niedersachsen – und darüber hinaus
Soziale Arbeit steht immer im Spannungsfeld gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen. Die zumeist direkte Finanzierung durch Gelder der öffentlichen Hand schafft eine direkte Wechselwirkung zwischen gesellschaftspolitischen Zielen und der Re-Finanzierung entsprechender Angebote innerhalb der Sozialen Arbeit. Der derzeitige Wandel der politischen Landschaft, die verstärkten extrem rechten Strömungen sowie ihre Akteure können somit Einfluss auf die Ausgestaltung und Angebotsbildung in der Sozialen Arbeit haben. Wenn fachliche Standards, ethische Prinzipien und das wissenschaftliche Fundament der Profession Sozialer Arbeit in Frage gestellt werden, kann dies dazu führen, dass die gesellschaftliche Anerkennung Sozialer Arbeit abnimmt.
Wie steht es also um die Soziale Arbeit in Niedersachsen? Dieser Frage widmet sich auch das Forschungsprojekt SoFRiED mit einer europäisch vergleichenden Perspektive. Das Projekt wird an der Hochschule Neubrandenburg gemeinsam mit der FH St. Pölten in Österreich sowie der 3SZ in Ungarn durchgeführt. Es untersucht die Auswirkungen politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen auf die Soziale Arbeit in den drei Ländern. Für Deutschland wurden vier Bundesländer ausgewählt – darunter Niedersachsen. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier: www.hs-nb.de/sofried Solidaritätsadresse des DBSH Bayern zum Anschlag auf den ver.di-Streikzug am 13.02.2025
am vergangenen Donnerstag, den 13.02.2025, wurde in München ein von den Behörden als terroristischer Anschlag eingestuftes Gewaltverbrechen auf einen Streikzug der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di verübt. Am Streik hatten sich neben anderen Berufsgruppen auch Kolleg*innen aus dem Sozial- und Erziehungsdienst, den städtischen Kitas und anderen Bereichen der Sozialen Arbeit beteiligt, darunter auch Mitglieder des DBSH. Der Landesverband Niedersachsen schließt sich der nachfolgenden Stellungnahme des Landesverbands Bayern an bittet um Beachtung der nachfolgenden Solidaritätsadresse.
Wie viele andere Organisationen und Angehörige beobachteten wir die Geschehnisse am Donnerstag mit großem Schrecken und in Sorge um unsere Kolleg*innen und Freund*innen. Gleichzeitig spendete es uns Trost, dass sich in kurzer Zeit neben der Arbeit der Einsatzkräfte eine Welle der Unterstützung, Zuwendung und Gemeinschaft durch München fortsetzte. Wir bedanken uns bei allen, die seit vergangenem Donnerstag Erste Hilfe geleistet haben, den Verkehr geregelt haben, auf die Straße gegangen sind, Lichter angezündet und Blumen abgelegt haben und vieles mehr getan haben, um die Verletzten zu unterstützen und das Gedenken der am vergangenen Samstag verstorbenen ver.di-Kollegin und ihrer Tochter zu ehren und zu schützen.
Der DBSH Bayern steht gemeinsam mit anderen Gewerkschaften solidarisch und entschlossen an der Seite von ver.di und der betroffenen Kolleg*innen. Wir schließen uns dem Spendenaufruf des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und des Vereins „Gewerkschaften helfen e.V.“ an, der für die Betroffenen Geld sammelt, um sie bei ihrer medizinischen Versorgung und der Rückkehr in den Alltag zu unterstützen. Spenden bitte an das Spendenkonto „Gewerkschaften helfen e.V.“, IBAN DE55 2506 0000 0152 0114 90, BIC NOLADE2HXX mit dem Stichwort „Opfer Demo München“ überweisen.
Der DBSH Bayern stellt sich außerdem entschieden gegen eine politische und populistische Vereinnahmung der Verletzungen und der Leiden der Kolleg*innen sowie des Todes von Mutter und Tochter. Wir verweisen auf die Grundsätze unserer Profession: Den Einsatz für soziale Gerechtigkeit, die Wahrung der Menschenrechte, die gemeinsame Verantwortung füreinander und die Achtung der Vielfalt. Eine Verschärfung der Migrationspolitik und damit eine Einschränkung der Rechte von Geflüchteten und Migrant*innen würde einen nicht hinnehmbaren Einschnitt in das Grundgesetz und den gesellschaftlichen Zusammenhalt Deutschlands bedeuten. Wir gehen außerdem davon aus, dass eine solche Vereinnahmung nicht im Sinne der betroffenen Kolleg*innen ist. Analyse der Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2025
Der DBSH hat einen Blick auf die aktuellen Wahlprogramme der Parteien geworfen und diese hinsichtlich der sozialpolitischen Themen analysiert. Die Ergebnisse sind hier zu finden www.dbsh.de/profession/bundestagswahl-2025.html Veranstaltung des DBSH-Funktionsbereich Gesundheit: „Gesundheit in sozialen Organisationen - gemeinsam für nachhaltigen Wandel“
Am Mittwoch, 20.03.24 von 18.30 – 20.00 Uhr. Das diesjährige Motto des WSWD „buen vivir“ steht für eine Lebensphilosophie, die von indigenen Völkern aus Südamerika stammt und „das gute Leben“ in den Fokus nimmt. Werte wir Gleichheit, Freiheit und Natur sind dabei zentral. Nähere Informationen zu der Veranstaltung und den Inhalten sind auf dem beigefügten Flyer zu finden. Veranstaltung: Gesundheit rund um die Geburt am 21. Juni 2023 in Hannover
In der geburtshilflichen Versorgung haben sich in Deutschland in den vergangenen Jahren große Veränderungen ergeben. Die Landesregierung hat sich dieses wichtigen Themas angenommen und das Recht auf eine selbst bestimmte Geburt in den Koalitionsvertrag integriert. Demnach hat eine wohnortnahe und für Mütter und Kinder zugleich sichere Geburt höchste Priorität.
Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte der gesundheitlichen Versorgung rund um Schwangerschaft und Geburt sowie (werdenden) Eltern und alle Interessierten. Wir freuen uns auf eine interaktive und diskussionsfreudige Veranstaltung. Informationen zur Veranstaltung: news.gesundheit-nds.de/nl3/DteAgkmMdTiGwvqiZKrZdQ Einladung der UN Women Deutschland
Für eine (geschlechter-)gerechte Welt brauchen wir mutige Ideen mit intersektionaler Perspektive und entschlossene Schritte. Bisher verlaufen die Fortschritte viel zu langsam. Sie haben im Vorwege darüber abgestimmt, welche vier Utopien wir in unserer Konferenz vertiefen wollen. Lassen Sie uns gemeinsam couragierte feministische Utopien (1) schaffen und uns an die Umsetzung machen. Für wirkliche Veränderungen reicht es nicht, die Symptome einer ungerechten Welt zu bekämpfen. Gemeinsam können wir eine gerechte Zukunft für alle verwirklichen. Bitte melden Sie sich bis zum 29. Mai 2023 an (Kinderbetreuung muss bitte bereits bis zum 22. Mai angemeldet werden). Teilen Sie die Einladung gern, wir freuen uns darauf, möglichst viele Perspektiven zu verweben.
unwomen.de/event/utopie-konfere Einladung zur 5. Fachtag „Worte helfen Frauen“ Gute Beratung? – Externe und interne Einflussfaktoren
Das Projekt „Worte helfen Frauen“ unterstützt Beratungsstellen durch die Möglichkeit zur Abrechnung von Übersetzungsleistungen bei Gesprächen mit Frauen in Not. Regelmäßig angebotene Fachtagungen geben Gelegenheit, die Arbeit im Projekt, in den Beratungsstellen und in der Sprachmittlung zu reflektieren. Gerne möchten wir Sie am Donnerstag, den 08.06.2023, von 10:00 – 16:00 Uhr bei unserem 5. Worte helfen Frauen-Fachtag "Gute Beratung? – Externe und interne Einflussfaktoren" begrüßen. Der Fachtag findet in Präsenz im FORUM St. Joseph, Isernhagener Str. 63, 30163 Hannover statt. Bitte melden Sie sich bis zum 31.05.2023 per E-Mail bei Rabia Kuru (Kuru @ guv-ev.de) an. Der Fachtag richtet sich an (Beratungs-) Stellen, Gleichstellungsbeauftragten, Fachbehörden und Arztpraxen, die Frauen in Not Beratung und Hilfeleistungen anbieten.
worte-helfen-frauen.net Veranstaltung: Menschenrechte in der Sozialen Arbeit
Liebe Interessierte, wir, Studierende aus dem Masterstudiengang Social Work, freuen uns, Sie auf eine besondere, interdisziplinäre Veranstaltung an der Fakultät V der Hochschule Hannover aufmerksam zu machen und Ihnen eine herzliche Einladung auszusprechen. Am 05.06.2023 ab 16 Uhr wollen wir gemeinsam mit Prof.in Dr.in Nivedita Prasad und Prof.in Dr.in Maren Burkhardt „Menschenrechte in der Sozialen Arbeit“ thematisieren. Aus einer sozialwissenschaftlichen sowie juristischen Perspektive werden Herausforderungen diskutiert und Handlungsstrategien praxisnah erarbeitet. Um themenbezogene Anliegen aus verschiedenen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit zu beleuchten, laden wir Sie herzlich zur Mitgestaltung ein. Haben Sie selbst oder Kolleg*innen bereits erfahren, wie Menschenrechte außer Kraft gesetzt werden, dann wenden Sie sich (gern vertraulich) an uns und ggf. können wir die Vorfälle und Beispiele (anonym) zu einer Walking Gallery zusammentragen oder auf dem Podium besprechen. Wenn Sie Interesse an der Teilnahme an dieser Veranstaltung haben, bitten wir Sie höflich um eine Anmeldung unter: nuudel.digitalcourage.de/ad9Ek7O3WCOPNvZi Veranstaltungsreihe “Verschwörungsideologie als Herausforderung für die Soziale Arbeit”
Die Online-Veranstaltungsreihe thematisiert die zunehmende Verbreitung von Verschwörungsideologien im Kontext verschiedener Diskriminierungsformen und diskutiert dessen Auswirkungen auf die demokratische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und definiert Handlungsspielräume. Die Veranstaltungen finden vom 24. Mai bis zum 16. Juni jeweils Mittwochs von 18.30-20.00 Uhr über Zoom statt. Eine Teilnahme ist vorab per Mail anzumelden.
Nähere Informationen sind hier zu finden: www.demokratie-vielfalt-respekt.de/neuigkeiten/news/veranstaltungsreihe-verschwoerungsideologie-als-herausforderung-fuer-die-soziale-arbe Bedarfsermittlung in der Beratung
Ob nach Einschätzung von Fachkräften in der Beratung nach § 106 SGB IX eine Bedarfsermittlung stattfindet fragte die Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz (https://umsetzungsbegleitung-bthg.de/). Auch wenn die Ergebnisse der Umfrage nicht repräsentativ sind, erlauben die Erfahrungsberichte, Anmerkung und Kritik einen guten Einblick in die tägliche Umsetzungspraxis. Die Ergebnisse finden Sie hier: umsetzungsbegleitung-bthg.de/beteiligen/allgemeine-fachdiskussion/umfrageauswertung-newsletter-maerz-2023/ Veranstaltungshinweis - Sozialraum
Digitale Fachveranstaltung 16.05.2023 10:00 Uhr – 11:30 Uhr
Der Sozialraum im Teilhaberecht. Die vertragliche Konkretisierung auf Landesebene Zu den Aufgaben der Bundesländer gehört es, auf flächendeckende, bedarfsdeckende, am Sozialraum orientierte und inklusiv ausgerichtete Angebote von Leistungsanbietern hinzuwirken. Einen ausgewählten Überblick zu den Konzepten der Sozialraumorientierung aus den Landesrahmenverträgen der Bundesländer wird Michael Beyerlein, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Sozial- und Gesundheitsrecht, Recht der Rehabilitation und Behinderung an der Universität Kassel vorstellen. umsetzungsbegleitung-bthg.de/veranstaltungen/termine/05-23-df-der-sozialraum-im-teilhaberec Fortbildung "Trainer*in Geschlechtergerechtigkeit und Konfliktlösung in der Kinder- und Jugendhilfe"
Wir teilen die Einladung der Akademie Waldschlösschen: Sehr geehrte pädagogische Fachkräfte, Ich möchte Sie auf die diesjährige 3modulige Fortbildung "Trainer*in Geschlechtergerechtigkeit und Konfliktlösung in der Kinder- und Jugendhilfe“ bei uns in der Akademie Waldschlösschen in Reinhausen bei Göttingen aufmerksam machen. Die Fortbildung findet im Rahmen des „Kompetenznetzwerk zum Abbau von Homosexuellen- und Transfeindlichkeit - Für die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Selbstbestimmung und Vielfalt!“ _im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ (BMFSFJ) statt: Trainer*in Geschlechtergerechtigkeit und Konfliktlösung in der Kinder- und Jugendhilfe Weitere Infos und Anmeldung unter: www.waldschloesschen.org/de/veranstaltungsdetails.html Verwaltung in Krisenzeiten
2020 hatte der dbb (beamtenbund und tarifunion) sich entschlossen, die von Next:Public und der Hertie school of Governance initiierte Studie „Verwaltung in Krisenzeiten“ zu unterstützen, deren Ergebnisse bereits veröffentlicht wurden (https://nextpublic.de/studie-verwaltung-in-krisenzeiten/).
Die nachfolgende Studie in welcher die weiteren Veränderungen innerhalb des Arbeitsbereichs Verwaltung durch Homeoffice und andere Angebote aufgrund von Pandemiebestimmungen untersucht wurden finden Sie hier: nextpublic.de/verwaltung-in-krisenzeiten-2/ #dauerhaft systemrelevant
Nicht nur durch Corona wird uns aufgezeigt dass die Soziale Arbeit dauerhaft systemrelevant ist. Unter folgendem Link finden Sie eine Fachkräftekampagne des DBSH. Wir freuen uns wenn Sie teilnehmen.
https://dauerhaft-systemrelevant.de/ Solidarität in Zeiten der Coronavirus-Pandemie
Der aktuelle Situation um die Coronavirus-Pandemie beschäftigt uns alle. Jeden Tag gibt es hierzu eine Vielzahl von Nachrichten und Informationen.
Aufgrund der ehrenamtlichen Rahmenbedingungen ist es uns als Landesvorstand nicht möglich Ihnen hierzu immer zeitnah Informationen zu liefern. Daher bitten wir Sie sich solidarisch zu verhalten und auf Empfehlungen der Politik und Gesundheitsämter zu achten.
Der Bundesverband hat hierzu einen entsprechenden Aufruf gestartet siehe folgenden Link.
Weiterhin möchten wir Ihnen die aktuelle Pressemitteilung unseres Dachverbandes in Niedersachsen zur Verfügung stellen, siehe folgende PDF. BESCHÄFTIGUNGSBEDINGUNGEN? MITBESTIMMEN!
Die Personalratswahlen und der entsprechende Wahlkampf geht in die letzte Phase. Der DBSH bietet seinen Mitgliedern im Personalrat einige Vorteile. Gerne kann der Aushang auch in Ihrer Dienststelle ausgehangen werden. Petition zur Vervollständigung des Zeugnisverweigerungsrechts §53 StPO
Aktuell gibt es eine Petition zur Erweiterung des Zeugnisverweigerungsrecht bezogen auf die Soziale Arbeit. Der DBSH hat beschlossen dieses zu unterstüten und bittet daher sich mit dem Thema zu beschäftigen. Die Petition finden Sie bis zum 17.02.2020 unter folgendem Link.
Weitere Informationen zum Standpunkt des DBSH zum Zeugnisverweigerungsrecht sind auf unserer Bundesseite zu finden. In Niedersachsen sind laut der Statistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag März 2019 insgesamt 146.507 in der Berufsgruppe "Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehungspflege" tätig. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Zuwachs von 4,7% (6.633 Beschäftigte). Insgesamt hat sich in Niedersachsen die Anzahl an sozialversicherungspflichtig Beschäftigte um 1,9% (+54.652 Beschäftigte) erhöht. Initiative Internationaler Frauentag am 8. März als Feiertag
Da es die heutige Gesellschaft noch nicht geschafft hat sich der Idee der Gleichstellung zwischen den Geschlechtern voll und ganz hinzugeben, verweisen wir als DBSH auf folgenden Aufrufs des Frauenrates (http://www.landesfrauenrat-nds.de/), um einmal mehr die Umsetzung der Gleichstellung zum öffentlichen Thema zu machen! Wenn auch wir der Meinung sind, dass ein Feiertag, der alle Menschen vereint, viel erstrebenswerter ist. Der 10.12. als Tag der Menschenrechte rückt sich uns dafür in den Fokus.
Nichtsdestotrotz sind wir davon überzeugt, dass es zunächst gilt die Denkmuster der klassischen Geschlechterrollen an sich zu überwinden und dass ein solcher Feiertag zwar nicht unbedingt zur Überwindung beiträgt, aber doch zumindest eine Anregung ist über die Thematik ein weiteres Mal gesamtgesellschaftlich nachzudenken!
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